Olaf Cordes

 
     

Mit sechs Jahren begann Olaf Cordes seine musikalische Karriere mit Klavierunterricht am Konservatorium in Bremen. Nach dem Abitur, in dem er auch eine Prüfung als Chorleiter eines doppelchörigen Werkes von Felix Mendelssohn Bartholdy ablegte, zog er nach Berlin. Dort studierte er Musik, Mathematik und Geschichte auf Lehramt und endete mit dem ersten Staatsexamen.

Während seines Studiums sang Olaf Cordes sowohl im Kammerchor der Hochschule der Künste Berlin als auch im Staats- und Domchor Berlin. Er studierte Chorleitung bei Prof. Christian Grube, dem er bei der musikalischen Leitung des Staats- und Domchores assistierte. Während dieser Zeit entdeckte er seine gesangssolistischen Ambitionen mehr und mehr. Vom Nebenfach Gesang wechselte er zum Hauptfach Gesang und studierte fortan in der Klasse von Prof. Jutta Schlegel.

Er leitete sieben Jahre einen semi-professionellen Konzertchor (Capella Kreuzberg), mit dem er zahlreiche weltliche und geistliche Programme aufführte (u.a. Werke von J. Rheinberger, J. Brahms, H. Barbe, E. Griegs Opus 74, W.A. Mozarts Requiem …).

Als Bariton gab Olaf Cordes Liederabende (R. Schumann, S. Schubert, H. Wolf, J. Brahms …) und sang in Oratorien Solopartien (J. S. Bach, Weihnachtsoratorium, Matthäuspassion, Kantaten; W. A. Mozart, Requiem; Mendelssohn, Elias …). Ein Höhepunkt in dieser Zeit waren die Sieben letzten Lieder von Gustav Mahler mit dem Sinfonieorchester Schöneberg im Kammermusiksaal der Philharmonie Berlin. Mit dem Lied Um Mitternacht gewann er bei einem Gesangsfestival den Preis für die beste Liedinterpretation.

Nachdem er für eine Agentur seine ersten Seminare in den Themen Kommunikation und Präsentation geleitet hatte, entschied er sich, seine berufliche Laufbahn zu wechseln. Er ist Mitbegründer und seit 2000 Geschäftsführer in der Bridgehouse Gruppe und arbeitet seitdem als Auftrittscoach, Trainer und Berater.

Seine ersten Gehversuche im Improtheater machte Olaf Cordes in Berlin bei den Gorillas und in Workshops mit Keith Johnstone. Nach etwa 15 Jahren Abstinenz von Theater, Gesang und Musik suchte er sich wieder seinen Weg auf die Bühne. Er ist Mitgründer und somit seit 2014 Ensemblemitglied der Improgruppe Impro Goes Loose in München. Regelmäßige Workshops (u.a. bei Lee White, Crumbs) und Auftritte, sowohl in Theatern als auch bei Firmenevents, verpflichten ihn immer mehr auf die Bühne. Der Kreis schließt sich…

 

"Einigen wir uns darauf: Die Bühne ist der gefährlichste Ort der Welt."
"Ja."
"Und er ist der schönste Ort."
"Ja."

(Zitat: Dr. Michael Bohne)