Andreas Dellert

 
     

Andreas Dellert absolvierte 1994 das musische Gymnasium Aschaffenburg mit dem Abitur und trat dort schon als Baritonsolist bei Schulkonzerten in Erscheinung. Nach dem Zivildienst studierte er Wirtschaftspädagogik, schloss im Jahr 2003 mit dem Diplom ab und legte im Anschluss daran beim Freistaat Bayern sein 2. Examen im Bereich „Berufliche Bildung“ ab.

Seine erste gesangliche Ausbildung erhielt Herr Dellert mit 16 Jahren in der Musikschule Aschaffenburg und danach in der Bayerischen Singakademie.
Anschließend erweiterte er seine privaten Gesangsstudien bei Herrn Stamos (Nürnberg), Herrn Davis (Stuttgart), Frau Lienbacher (Wien) und Herrn Kustaloglu (Berlin).
10 Jahre war er als Bariton in mehreren Opernaufführungen als Solist zu hören. (z.B. als Barbier in Rossinis Oper „Der Barbier von Sevilla", als Ulysses in Reinhard Kaisers gleichnamiger Oper oder als Papageno in Mozarts Zauberflöte.)

Das umfangreiche Konzertrepertoire des vielseitigen Künstlers erstreckt sich von Messen wie Dvoraks „Messe in D-Dur“, Haydns „Nelson-Messe“ über die großen Oratorien, Passionen und bedeutenden chorsinfonischen Werke wie Bachs „Matthäuspassion“ und „Weihnachtsoratorium“, Haydns „Schöpfung“ und ,„Die Jahreszeiten“ sowie Händels „Messias“ bis hin zu zeitgenössischen Werken (z.B. Alexander Strauchs „Heideknabe“ und Marco Hertensteins „Die verlorenen Gedanken“).

Seit seinem Stimmfachwechsel im Jahr 2007 ist Herr Dellert als Tenor zu hören.

Dass er ein Künstler ist, der sich nicht auf ein bestimmtes Genre festlegen lässt, zeigt die Tatsache, dass er als Sänger neben klassischen Konzerten sowohl bei Musical-Galas auftritt, aber auch als Mitglied von „LaTriviata“ – Deutschlands einzigem Opernimprovisationsensemble – in vielen Auftritten zu hören und sehen ist (u.a. im Volkstheater München oder im Staatstheater am Gärtnerplatz in München).

 

Gründungsmitglied der ImproOper

2009
Marco Hertensteins "Die verlorenen Geanken" im Staatstheater am Gärternplatz München, musikalisch Leitung: Johannes X. Schachtner, Regie: Benedict Mirow

2003
Partie des „Papageno“ in Mozarts „Zauberflöte“ in einer konzertanten Darbietung der Musikhochschule München, Leitung: Andreas Herrmann

2001
Partie des „Ulysses“ in Kaisers gleichnamiger Oper in einer szenischen Aufführung der Bayerischen Singakademie. Musikalische Leitung: Gerd Guglhör, Regie: Georg Blüml

2000
Partie des Knechts in der Uraufführung von Strauchs „Der Heideknabe“ nach F. Hebbel, Musikalische Leitung: Alexander Strauch

1989-1999
Partie des „Barbier“ in Rossinis „Barbier von Sevilla“ in einer Inszenierung der Pasinger Fabrik, Musikalische Leitung: Hartmut Zöbeley, Regie: Georg Blüml

1998
Partie des „IL MONDO“ in Cavallieris „Rappresentazione di Anima e di corpo“ in ein er szenischen Aufführung in Zusammenarbeit des Wettbewerbs „Jugend musiziert“ und der Universität Mainz. Musikalische Leitung: Christoph Dombrowski, Regie: Prof. Claudia Eder

Konzerte
Soloverpflichtungen in diversen Werke von Bach, Dvorak, Mozart u.v.a. wie zum Beispiel Haydns „Schöpfung“ und „Die Jahreszeiten“, Händels „Messias“Andreas Dellert

 

 

ImproOper mache ich,
- da ich hier endlich singen darf, was ich will.
- um in jede beliebige Rolle schlüpfen zu können.
- da ich die Herausforderung liebe, jeden Abend unvorbereitet sein zu müssen.
- da ich Arien singen kann, die es noch gar nicht gibt.
- weil die Zuschauer begeistert sind.
- da jeder Abend anders ist.
- um der Routine zu entfliehen.
- da das Leben auch bunter ist als jedes Buch.
- da ich ohne Musik nicht leben kann.
- mein „Nebenberuf“ mir derzeit nicht den Raum für andere
Opernproduktionen lässt.
- weil ich die Gruppe sehr schätze.
- da ich dort erst erfahren habe, wie kreativ ich sein kann.
- weil ich LaTriviata wundervolle Abende verdanke.
- da ich die musikalische Arbeit mit unseren Pianisten für unbezahlbar
halte.
- weil ich Emotionen musikalisch ausdrücken kann, die aus dem Moment entstehen und nicht auf einem Blatt Papier stehen.