Sibylla Duffe

 
     

Sibylla studiert(e) Gesang an der Hochschule für Musik und Theater München, vor, während und nach ihrem Studium bei Prof. Maria de Francesca-Cavazza. Als Studentin an der Bayerischen Theaterakademie „August Everding“ durfte sie bei sechs Opernproduktionen am Prinzregentheater mitwirken. Die Liebe zum Improtheater entdeckte sie zeitgleich mit Beginn des Gesangsstudiums im Winter 2001 und darf sich mit Stolz „Gründungsmitglied“ der ImproOper nennen.

2007
seit September festes Ensemblemitglied am Staatstheater am Gärtnerplatz
Heidenheimer Schloßfestspiele (Mozart, Entführung, Blonde)
Gastengagement am Staatstheater Bremen
Prinzregententheater München (Mozart, Cosi fan tutte, Despina)
Meisterklassenstudium an der Hochschule für Musik und Theater München

2006
Diplom zur Opernsängerin an der Hochschule für Musik und Theater München
Gastengagement am Staatstheater Bremen (Offenbach, Pariser Leben, Gabrielle/Pauline)
Finalistin im Belvedere-Wettbewerb, Wien
Prinzregententheater München (Mozart, Gärtnerin aus Liebe, Serpetta)

2005
Orff-Festspiele Andechs (Hiller, Der Goggolori, Zeipoth)

2004
Stipendiatin des Deutschen Bühnenvereins

 

„Wenn sie nicht redet, singt sie“ erzählt meine Mutter gerne über mich im Kindheitsalter. Wenn man als sobeschriebenes „Madla“ (=Mädchen) in einem mittelfränkischen Ort mit einem weltberühmten KNABEN-Chor (www.windsbacher-knabenchor.de) aufwächst, bleibt offensichtlich nichts anderes übrig, als schnell erwachsen und selbst Sängerin zu werden. Die Zeit vor dem Erwachsensein verwandte ich sinnvollerweise mit Turnen und Turnen lassen (TSV Windsbach), Kabarett- und Theaterstücke in der umfunktionierten Turnhalle des Gymnasiums darbieten, MusizierenMusizierenMusizieren, Schulstrukturweltverbesserungsvorschlägen (SMV) und mit dem Träumen von den Brettern, die die Welt bedeuten. Am Improtheater liebe ich die Möglichkeit, in JEDE erdenkliche Rolle schlüpfen zu können, sei es ein Charakter (z.B. unentschlossene Archäologiestudentin mit übersinnlichen Fähigkeiten, die eine Almhütte ihres verstorbenen Großvaters bezieht), ein Wesen (Hund, Katze, Pipifee) oder ein Gegenstand (verliebter Gartenzaun/ rostiger Schlitten/ extrovertierte Staubflocke). Besonders diese Erfahrungen helfen mir wieder auf der „klassischen“ Opernbühne, die dort vorgegebenen Rollen mit wachen Sinnen neu zu interpretieren. Meine heimliche Liebe bei unseren „Märchenopern“ gehört dem Spielen von eigensinnigen Zwergen oder schusselige Elfen, vielleicht auch geprägt durch mein Motto „Bin klein aber laut“.