Burkhard Kosche

 
     

Burkhard Kosche, geboren in Weimar/Thüringen, bekam seine erste musikalische Erziehung im Kindergarten. Später erhielt er Gesangsunterricht bei Uwe Oberthür in Saalfeld/Saale. Er absolvierte ein Gesangsstudium bei Jürgen Hartfiel an der Hochschule für Musik Dresden, wo er Teilnehmer der Liedklasse von Olaf Bär war. Weiterhin besuchte er Meisterkurse bei Franz Grundheber, Evelyn Herlitzius und Jane Thorner-Mengedoht. Burkhard Kosche ist Sonderpreisträger der Lotte-Lehmann-Woche, Perleberg. Bühnenerfahrung sammelte er unter Anderem als Sarastro (Die Zauberflote), als Komthur (Don Giovanni) und als Kasper (Die Schlüsseloper) von W. Krätschmar (UA). Er übernahm die Partie des Balthasar in Schumanns Genoveva an der Semperoper Dresden, gastierte an der Oper Chemnitz als Marquis von Obigny (La Traviata) und war bei der Münchner Kammeroper in Die Lustigen Nibelungen und La Cenerentola zu sehen.
Mit dem Ensemble AuditivVokal widmet er sich zeitgenossischer Musik und führte neben zahlreichen Ur- und deutschen Erstauffuhrungen zuletzt am Europaischen Zentrum der Künste Hellerau eine Auftragskomposition von Hans- Joachim Hespos auf.
Seinen ersten Liederabend in München gab er 2013 im Johannissaal auf Schloss Nymphenburg. Darauf folgte ein zweiter Liederabend in Berlin auf Einladung von Andre Schmitz (ehem. Kulturstaatssekretar, Berlin).
Im November 2015 erschien eine CD-Ersteinspielung des Requiems von Orlando di Lasso, bei der er die Solo-Bass-Partie übernahm.
Derzeit ist Burkhard Kosche im Chor der Bayerischen Staatsoper engagiert. 

 

„Ich setzte den Fuß in die Luft, / und sie trug.“ Hilde Domin